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OHV qualifiziert sich für das Endturnier

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital | |   1. Herren Spielberichte

Oberliga-Spitzenreiter OHV Aurich hat sich im Pokalwettbewerb für das „Final Four“ qualifiziert. Die Auricher gewannen am Sonnabend in der dritten Runde in Beckdorf alle drei Spiele.

Beckdorf. Oberliga-Spitzenreiter OHV Aurich hat sich für das „Final Four“, für das Endturnier im Pokalwettbewerb des Handballverbandes Niedersachsen qualifiziert. In der dritten Runde, in der insgesamt 16 Mannschaften am Wochenende in vier Vierergruppen die Finalteilnehmer ermittelten, gewannen die Auricher am Sonnabend in Beckdorf alle Spiele: 19:15 gegen Verbandsliga-Tabellenführer Elsflether TB sowie gegen die Ligakonkurrenten VfL Fredenbeck (17:11) und SV Beckdorf (16:15).

 

Die Auricher waren gut gelaunt und entspannt in die Pokalspiele gegangen, die für sie nur eine untergeordnete Rolle spielen. Priorität haben die Punktspiele. Aus beruflichen Gründen fehlte Torwart Frederik Möhlmann im Kader. Aufgrund von Kniebeschwerden war Paul Jordan nicht dabei. Mit Jonas Dallügge gehörte ein Spieler der zweiten Mannschaft zum Team.

 

OHV stark gegen Ligakonkurrenten

 

An sportlichem Ehrgeiz fehlte es den Aurichern dennoch nicht. Diszipliniert und konzentriert traten sie in den Spielen über jeweils zweimal 30 Minuten auf und gewannen alle. Entsprechend stolz war OHV-Trainer Arek Blacha: „Das hat Spaß gemacht.“

 

In ihrem Auftaktspiel erfüllten die Auricher gegen den Elsflether TB eine Pflichtaufgabe. Hauptsache gewinnen, ohne die Karten offenzulegen, war das Motto. Das klappte. Der Gegner war ohne Auswechselspieler und mit nur einem Torwart angetreten. Blacha gab in erster Linie den Spielern Einsatzzeiten, die bisher weniger zum Zuge gekommen sind.

 

Das „Final Four“ wird am 22. Dezember gespielt

 

Richtig begeistert war Blacha dann von dem, was seine Mannschaft gegen den VfL Fredenbeck zeigte: „Das hat mir gut gefallen.“ Die Fredenbecker waren zwar hochmotiviert und darauf aus, sich für das verlorene Punktspiel beim OHV zu revanchieren. Sie versuchten, die Auricher mit anderen Kombinationen vor neue Aufgaben zu stellen. Die hatten jedoch auf alles eine Antwort. Auch auf die Taktik des VfL, für den Torwart einen siebten Feldspieler zu bringen. So trafen die Auricher zwischen der 20. und 28. Minute mehrmals ins verwaiste Fredenbecker Tor und machten mit acht Treffern in Folge aus einem 9:9 ein 17:9. Einmal Jonas Schweigart, dreimal Jannes Hertlein und viermal Josip Crnic waren erfolgreich. Im Tor des OHV glänzte Edgars Kuksa.

 

Auch der SV Beckdorf brannte darauf, den OHV zu ärgern. Doch auch in dem Spiel zeigten sich die Auricher von ihrer Schokoladenseite und führten zur Halbzeit 10:5. Bedingt durch personelle Wechsel wurde es am Ende dann aber doch noch eng. 54 Sekunden vor Schluss glichen die Beckdorfer zum 15:15 aus. Für den krönenden Abschluss sorgte schließlich Wilke de Buhr, der bereits die Tore zum 14:11 und 15:13 erzielt hatte. In Zusammenarbeit mit Jannik Dallügge schloss er 25 Sekunden vor Schluss einen Kempa mit dem 16:15-Siegtreffer ab. Es war das Sahnehäubchen auf einen Gute-Laune-Pokalspieltag des OHV. Das „Final Four“ wird am 22. Dezember gespielt.

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Wie schon nach dem Punktspiel gegen den VfL Fredenbeck durften die Spieler des OHV Aurich auch nach dem erneuten Aufeinandertreffen im Pokalwettbewerb über einen Sieg jubeln. Archivfoto: Wolfenberg