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Aktuelles

Spiel gegen den Tabellenvorletzten auch Kopfsache

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital vom 08.11.2019 | |   1. Herren Vorbericht

OHV Sonnabend gegen SG Menden

sm Aurich. Das erste von drei Heimspielen in Folge hätte für die Drittliga-Handballer des OHV Aurich am vergangenen Sonnabend nicht besser laufen können. Gewonnen gegen LiT Tribe Germania. Mehr noch. Auch stark gespielt. Jetzt am Sonnabend (19 Uhr, Sparkassen-Arena) bekommen es die Auricher mit der SG Menden Sauerland zu tun. Dem Tabellenvorletzten. 

Das Spiel vor einer Woche gegen LiT hatte OHV-Trainer Arek Blacha eigentlich als die schwierigste der drei Heimaufgaben eingestuft. Das meisterten die Auricher mit Bravour. Was die Sache gegen die SG Menden nicht einfacher macht. Im Gegenteil. „Gegen LiT war die Effektivität sehr gut, die Laufbereitschaft da. Mit dem Sieg haben wir uns viel Selbstvertrauen geholt, dürfen jetzt aber nicht nachlassen“, sagt Blacha. So wird das Spiel gegen die SG Menden ein großes Stück auch zur Kopfsache. 

Die Mendener, die in ihrem dritten Jahr in der 3. Liga spielen, reisen mit einer Menge Frust im Gepäck nach Aurich. Ihre Hoffnungen, aus dem Tief herauszukommen, erfüllten sich zuletzt nicht. Seine Mannschaft dürfe jetzt nicht den Glauben an sich verlieren, hatte SG-Trainer Micky Reiners nach der 25:29-Niederlage bei den Rhein Vikings gesagt. 

Blacha ist sich sicher, dass Reiners das Spiel der Auricher gegen LiT analysiert hat. Und er ist überzeugt, dass der SG-Trainer entsprechend ein paar verschiedene Konzepte einbringen wird: „Wir müssen darauf reagieren.“ 

Das A und O auf dem Weg, bis Weihnachten noch möglichst viele Punkte einzufahren, ist für Blacha die Abwehr. „Die muss stehen“, sagt er. 

Er kann gegen die SG Menden auf die Mannschaft bauen, die gegen LiT überzeugt hat. Jannes Hertlein und Paul Jordan fallen weiterhin verletzt aus. 

Die Auricher setzen auch wieder auf die Fans. „Die haben am vergangenen Sonnabend nicht nur anerkannt, dass wir gewonnen haben, sondern auch die Art und Weise, wie wir gewonnen haben“, sagt Blacha. 

 

Arek Blacha. Foto: Wolfenberg
 

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